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Low-FODMAP-Diät gegen das Reizdarmsyndrom

Dr. med. Andre Sommer

Dr. med. Andre Sommer

FODMAPs sind Stoffe, die von Natur aus in vielen Nahrungsmitteln enthalten sind. Grundsätzlich sind diese Stoffe nicht schädlich. Man geht aber davon aus, dass bei vielen Menschen mit Reizdarmsyndrom der Körper empfindlich darauf reagiert. Dies nennt man auch FODMAP-Empfindlichkeit. Beim Reizdarmsyndrom kann eine FODMAP-arme Diät daher Linderung verschaffen. Ziel dabei ist nicht, vollkommen FODMAP-frei zu leben. Vielmehr versucht man, die Menge der FODMAPs bewusst zu reduzieren.


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Was sind FODMAPs?

Das Wort FODMAP steht für Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und (englisch „and”) Polyole. Saccharid steht hierbei für Zucker, der die Grundsubstanz dieser Stoffe ist. FODMAPs sind bestimmte kurzkettige Zucker (Kohlenhydrate) und Zucker-Alkohole.

Bei FODMAPs handelt es sich um fermentierbare Kohlenhydrate. Werden FODMAPs im Dünndarm schlecht aufgenommen (Malabsorption), gelangen sie in den Dickdarm. Bei der Verdauung von FODMAPs kann es hier zu Gärungsprozessen kommen. Diese Gärung nennt man Fermentation. Dabei zersetzen Bakterien im Dickdarm die FODMAPs. Eigentlich sind im Dünndarm kaum Bakterien vorhanden. Bei einer Fehlbesiedelung des Dünndarms werden aber auch hier FODMAPs verstoffwechselt.

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Wie werden FODMAPs verdaut?

Durch die Fermentation der FODMAPs werden unter anderem Nährsalze (Elektrolyte) und Wasser freigesetzt. Außerdem entstehen Gase wie Methan, Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasserstoff (H2). Neben diesen Gasen entstehen bei der Fermentation kurzkettige Fettsäuren. Dazu gehören Propionsäure (Metacetonsäure) und Buttersäure.

Für einen gesunden Darm sind FODMAPs selten problematisch. Eine FODMAP-Diät kann jedoch bei einem überempfindlichen Darm sinnvoll sein, da die entstehenden Gase zusätzlich reizen können.

Warum werden FODMAPs im Darm schlecht aufgenommen?

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum FODMAPs schlecht im Darm aufgenommen (resorbiert) werden. Zu den Hauptgründen zählen:

  • Kanäle und Transporter zur Aufnahme der Zucker sind mit der Aufnahme der Zucker überfordert (zum Beispiel bei Fructose-Unverträglichkeit) oder es gibt gar keine geeigneten Transporter für einen bestimmten Zucker
  • Zucker-Alkohole sind zu groß für die Passage der Darmwand
  • Enzyme zur Spaltung bestimmter Zucker (zum Beispiel Galactane) fehlen in der Darmwand
  • Enzyme (vor allem Lactase) sind mit der Spaltung der Zucker überfordert

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Wie entstehen durch FODMAPs Darmprobleme?

FODMAPs können zur Blähung des Darms führen, da durch die Stoffe mehr Wasser in den Darm strömt (osmotische Wirksamkeit). Außerdem wird mehr Gas produziert. Eine verstärkte Gasproduktion durch FODMAPs wurde anhand von Wasserstoff-Atemgas-Tests (H2-Atemtests) auch bei Betroffenen des Reizdarmsyndroms nachgewiesen.

Als Folge kommt es zu einem Blähbauch, Blähungen und Luftabgang (Flatulenz) sowie einer veränderten Bewegung des Darms (Darm-Motilität) und Schmerzen. Durch die Dehnung der Darmwand ist diese zudem durchlässiger, was die Wahrscheinlichkeit für Entzündungen erhöht (Steigerung der intestinalen Permeabilität). Wie genau FODMAPs die Darmflora des Menschen positiv oder negativ beeinflussen, ist noch nicht ausreichend geklärt.

Warum vertragen Personen mit Reizdarm FODMAPs schlechter?

Obwohl FODMAPs von allen Menschen schlecht verdaut werden, sind sie nicht an und für sich schlecht. Betroffene von Darmerkrankungen wie dem Reizdarmsyndrom reagieren aber aus verschiedenen Gründen besonders stark auf FODMAP-reiche Nahrung:

  • viszerale Hypersensitivität: Beim Reizdarmsyndrom liegt eine Überempfindlichkeit des Darms vor, so dass die Effekte der FODMAPs schlimmer empfunden werden.
  • Mikrobiom: das Reizdarmsyndrom führt zu einer Veränderung der Bakterienbesiedlung (Darmflora), was mit einer veränderten Gärung der FODMAPs einhergeht.
  • Störung der Motilität: eine veränderte Aktivität der Darmmuskulatur und des Nervensystems des Darms beim Reizdarmsyndrom führt zu einer erhöhten Krampfneigung der Darmmuskulatur unter Einfluss der FODMAPs.

Studien konnten belegen, dass sich eine Low-FODMAP-Diät bei etwa 60 bis 70 Prozent der Reizdarmsyndrom-Patienten vom Verstopfungs-Typ positiv auswirkt. Es ist noch unklar, über welche Mechanismen die Verbesserung zustande kommt.

Wie funktioniert eine Low-FODMAP-Diät?

Eine Low-FODMAP-Diät setzt sich aus zwei Phasen zusammen. Am Anfang steht die Restriktions-Phase (auch Eliminations-Phase), in der FODMAPS möglichst vermieden werden. In der zweiten Phase erfolgt eine schrittweise Reexposition, bei der langsam verschiedene FODMAP-haltige Lebensmittel wieder in die Ernährung aufgenommen werden. Gerade die zweite Phase der Low-FODMAP-Diät ist anspruchsvoll, aber wichtig.

  1. Restriktions-Phase: Für sechs bis acht Wochen wird auf FODMAP-reiche Lebensmittel verzichtet. Es gibt außerdem Hinweise darauf, dass es zusätzlich hilfreich sein kann, Gluten zu meiden.
  2. Reexposition: Bei der schrittweisen Reexposition werden nacheinander bestimmte FODMAP-reiche Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufgenommen. Außerdem führt man Tagebuch über die Symptome. Ziel der Reexposition ist es, die individuelle Toleranzgrenze für FODMAP- und glutenreiche Lebensmittel zu bestimmen. Außerdem kann so ein individueller Ernährungsplan ausgearbeitet werden. Dieser ist oftmals ausgewogener als eine streng kombinierte glutenfreie und FODMAP-arme Diät. In der Reexpositions-Phase kann jede Woche ein Lebensmittel hinzu kommen. Mindestens zwei Mal kann man dieses Lebensmittel in der Testwoche in einer normalen Portion verzehren.

Wichtig

Man sollte realistische Erwartungen an die Diät haben und sich bewusst machen, dass trotz einer Umstellung der Ernährung weiterhin Beschwerden auftreten können. Nicht bei jedem kann eine Beschwerdefreiheit erreicht werden. Dennoch ist die Low-FODMAP-Diät aktuell eine relevante Behandlungsalternative beim Reizdarmsyndrom.


Welche Oligosaccharide gehören zu den FODMAPs?

Dass es nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten verstärkt zu Blähungen kommt, ist auf die Oligosaccharide zurückzuführen. Oligosaccharide sind Kohlenhydrat-Ketten, die aus drei bis neun Einfachzuckern (Monosacchariden) bestehen. Zu den Oligosacchariden gehören Fructane, Galactane, Fructo-Oligosaccharide und Galacto-Oligosaccharide.

  • Gemüse, die FODMAPs in Form von Fructanen enthalten, sind unter anderem Artischocken, Brokkoli, Erbsen, Fenchel, Knoblauch, Kohl, Lauch, Rosenkohl, Rucola, Spargel und Zwiebeln.
  • Getreide, die FODMAPs in Form von Fructanen enthalten, sind unter anderem Roggen, Weizen und Gerste.
  • Früchte, die FODMAPs in Form von Fructanen enthalten, sind unter anderem Kaki, Nektarinen, weiße Pfirsiche und Wassermelonen.
  • Hülsenfrüchte, die FODMAPS in Form von Galactanen enthalten, sind unter anderem rote und weiße Bohnen, Kichererbsen und Linsen. Der Spruch „jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“ beschreibt gut die Wirkung von FODMAPs auf die Gasproduktion und Gärprozesse bei der Verdauung, denn insbesondere Hülsenfrüchte sind reich an Oligosacchariden.

Welche Disaccharide gehören zu den FODMAPs?

Disaccharide sind Zweifachzucker. Milchzucker (Lactose) gehört als Disaccharid zu den FODMAPs. Lactose besteht aus den Einfachzuckern Glucose und Galactose. Zum Beispiel ist der Zucker in lactosehaltiger Milch, Joghurt, Ricotta und Hüttenkäse enthalten. Dabei wird Lactose von dem Enzym Lactase in der Darmschleimhaut gespalten und dann aufgenommen. Ist zu wenig Lactase vorhanden, kommt es zu typischen Symptomen einer FODMAP-Unverträglichkeit wie Gasentwicklung, Blähungen und Bauchschmerzen.

Man geht heute davon aus, dass es verschiedene Stufen von Lactose-Intoleranz gibt. Neben Personen, die Lactose vertragen (Lactose-Toleranz) und Personen, die Lactose garnicht vertragen (Lactose-Intoleranz), werden noch Zwischenformen vermutet. Die Lactose-Verträglichkeit ist wechselnd und verändert sich abhängig vom Lebensstil und Alter: Während fast alle Säuglinge Lactose vertragen, ist ein Großteil der Erwachsenen weltweit lactoseintolerant. Dies würde auch erklären, warum sich die FODMAP-Verträglichkeit in manchen Fällen im Laufe des Lebens verschlechtert.

Welche Monosaccharide gehören zu den FODMAPs?

Monosaccharide sind Einfachzucker. Unter den Einfachzuckern zählt der Fruchtzucker (Fructose) zu den FODMAPs. Fructose wird als Süßungsmittel in Erfrischungsgetränken und vielen anderen Nahrungsmittel verwendet. In den letzten Jahren ist vor allem durch Maissirup (auch Glucose-Fructose-Sirup genannt, englisch high-fructose corn syrup, HFCS) der Konsum von Fructose stark angestiegen. Außerdem kommt Fructose als FODMAP in Früchten wie Äpfeln, Birnen, Feigen, Mangos, Dosenfrüchten, Trockenfrüchten und Wassermelonen vor. Weiterhin enthalten auch Artischocken und Spargel das FODMAP Fructose. Auch Honig hat einen hohen Fructose-Anteil.

Fructose wird vor allem durch einen bestimmten Transporter (GLUT-5) im Dünndarm aufgenommen. Auch bei Patienten ohne das Reizdarmsyndrom oder eine Fructose-Unverträglichkeit ist die Aufnahmefähigkeit der Fructose-Transporter begrenzt. Wird zu viel Fructose auf einmal aufgenommen, verbleibt ein Rest der FODMAPs im Darm und es kommt zu den typischen Symptomen einer FODMAP-Unverträglichkeit.

Versuche zeigen, dass es bei 80 Prozent der gesunden Menschen ab einer Menge von 50 Gramm Fructose zu einer mangelhaften Aufnahme (Malabsorption) kommt. Durch die gleichzeitige Einnahme von Glucose (Traubenzucker) kann die Fructose-Aufnahme verbessert werden. Hierbei spielen GLUT-2-Transporter eine wichtige Rolle. Werden Glucose und Fructose zusammen verzehrt, kommt es folglich auf das Verhältnis zwischen den beiden Zuckern an. So kommt es zum Beispiel, dass bei der Low-FODMAP-Diät eine halbe Banane erlaubt ist. Auch Haushaltszucker (Saccharose) darf man in sehr kleinen Mengen essen. Kommt es jedoch zu einem Überschuss an Fructose, kann dies zu Beschwerden führen.

Warum bewirken Zucker-Ersatzstoffe Durchfall?

Polyole sind Zuckeralkohole, deren bekannte Vertreter Sorbitol (Sorbit), Mannitol (Mannit), Xylitol (Xylit) und Maltitol (Maltit) zu den FODMAPs gehören. Polyole kommen in manchen Früchte- und Gemüsesorten vor. So sind beispielsweise in Äpfeln, Aprikosen und Kirschen Polyole enthalten. Wenn zum Beispiel Kinder zu viele Kirschen naschen und ihnen das nicht gut bekommt, ist dies eine Folge der bakteriellen Gärung der in Kirschen enthaltenen FODMAPs.

Häufig werden Polyole jedoch auch als Zucker-Ersatzstoffe in kalorienreduzierten Lebensmitteln verwendet. Auch in zuckerfreien Süßigkeiten und Kaugummis werden Polyole zum Süßen zugesetzt, um die Zähne zu schonen.

FODMAPs sind osmotisch wirksam. Das heißt, dass sie Flüssigkeit binden oder sogar aus dem Darm in den Stuhl ziehen. Dadurch können sie bei hoher Aufnahme zu Durchfällen führen. Da sie schlecht über die Darmwand aufgenommen werden und Wasser anziehen, verflüssigen sie den Stuhl. Bekannt ist dieses Phänomen durch den Warnhinweis: „Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken“.

Hersteller sind durch die EU-Richtlinie 94/35/EG verpflichtet, folgende FODMAPs (Polyole), die als Süßungsmittel eingesetzt werden, zu kennzeichnen:

  • Sorbit (E 420)
  • Mannit (E 421)
  • Isomalt (E 953)
  • Maltit (E 965)
  • Maltitol-Sirup (E 965)
  • Lactit (E 966)
  • Xylit (E 967)
  • Erythrit (E 968)

Kann jeder die Low-FODMAP-Diät ausprobieren?

Die FODMAPs dienen den Bakterien im Darm als Nahrung. Somit wird den Bakterien durch eine FODMAP-arme Diät die Nahrungsgrundlage entzogen. Deshalb sollten sich vor allem Menschen mit einer gesunden Darmflora gut überlegen, ob sie die Zusammensetzung der Bakterien (Mikrobiom) durch die Low-FODMAP-Diät verändern wollen. Der genaue Einfluss der Low-FODMAP-Diät auf das Mikrobiom ist nämlich noch nicht ausreichend erforscht. Besonders die Langzeitfolgen der Diät sind noch nicht bekannt.

Es gibt Hinweise, dass eine Low-FODMAP-Diät auch das Wachstum von positiven Bakterien hemmen und den Stuhl alkalischer machen kann (pH-Wert-Erhöhung). So können etwa Bifidobakterien, Ruminococcus gnavus, Akkermansia muciniphila und Lactobacilli im Wachstum gestört werden. Dies kann negative Folgen für die Darmgesundheit haben.

Aus diesem Grund sollten vom Reizdarmsyndrom Betroffene die Diät nur zusammen mit anderen Therapie-Bausteinen und nur zeitlich begrenzt (etwa zwei Monate) durchführen. Häufig kommt es in diesem Zeitraum schon zu einer Besserung der Symptome. Nach acht Wochen können dadurch bereits wieder bestimmte FODMAP-reiche Lebensmittel in die Diät aufgenommen werden.

Eine Low-FODMAP-Diät sollte vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Der Grund ist, dass bei manchen anderen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus ein solch massiver Eingriff in den Zuckerhaushalt gut überdacht und eng überwacht werden muss.

Wie wird der FODMAP-Gehalt von Lebensmitteln bestimmt?

Die FODMAP-Diät wurde durch australische Forscher bekannt. Daher stammen auch die Messmethoden aus Australien. Zur Messung des FODMAP-Gehalts in der Nahrung wird die Hochleistungs-Flüssigkeits-Chromatographie (englisch high-performance liquid chromatography, HPLC) in Verbindung mit Licht-Streudetektoren genutzt (englisch Evaporative Light Scattering Detector, ELSD). Durch diese Technik lässt sich die Menge an fermentierbaren Kohlenhydraten (FODMAPs) in Lebensmitteln bestimmen.

Für Anwender der Diät gibt es verschiedene Bücher und Websites, die Rezepte mit FODMAP-armen Lebensmitteln zur Verfügung stellen.

Wirkt sich die Low-FODMAP-Diät auf den Histamin-Stoffwechsel aus?

Eine Studie von März 2016 hat gezeigt, dass sich durch die Low-FODMAP-Diät die Histamin-Spiegel im Blut und Urin reduzieren. In der Vergleichsgruppe mit hoher FODMAP-Aufnahme waren die Histamin-Spiegel vergleichsweise erhöht. Die Forscher vermuten, dass Histamin eine wichtige Rolle als Signalmolekül bei der Entstehung von Reizdarm-Symptomen spielt. Allerdings sollten Ergebnisse einzelner, kleiner Studien immer mit Vorsicht genossen werden. Nur Erkenntnisse, die in mehreren großen Studien bestätigt werden können, sind wirklich verlässlich.

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Dr. med. Andre Sommer

Dr. med. Andre Sommer

Ich arbeite als Arzt in Berlin. Zusammen mit einem Team aus MedizinerInnen, PsychologInnen und ErnährungsberaterInnen haben wir neben dieser Seite eine App zur Darmgesundheit entwickelt, die Betroffene ganzheitlich begleitet.

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