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Steißbeinfisteln: Ursachen, Symptome und Behandlung

Dr. med. Andre Sommer

Dr. med. Andre Sommer

Steißbeinfisteln bestehen aus kleinen Gängen und Hohlräumen unter der Haut des Gesäßes. Sie können wie ein Knoten oder ein Pickel erscheinen und enthalten meist Haare. Übergewicht, starkes Schwitzen und vermehrter Haarwuchs können das Entstehen einer Steißbeinfistel begünstigen. Entzündet sich die Fistel, führt das zu starken Schmerzen. Es gibt verschiedene operative und minimal-invasive Verfahren, um eine Steißbeinfistel zu therapieren.


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Was ist eine Steißbeinfistel?

Steißbeinfisteln sind kleine, verzweigte Gänge und Hohlräume unter der Haut am Steißbein. Die Fisteln befinden sich somit oberhalb oder manchmal auch in der Gesäßfalte. Sie entstehen durch eine Entzündung des Haarfollikels, enthalten jedoch im weiteren Krankheitsverlauf nur noch in 50 bis 75 Prozent der Fälle komplette Haare. Eine andere Bezeichnung ist daher „Sinus pilonidalis“. Der Begriff setzt sich aus den lateinischen Wörtern „nidus“ für „Nest“ und „pilus“ für „Haar“ zusammen. Seltener wird der Begriff „Haarnestgrübchen“ verwendet.

Die chronische Form der Steißbeinfistel kann durch Austritt von Flüssigkeit aus der Fistel auffallen. Ein Arztbesuch ist in jedem Fall ratsam.

Die Erkrankung betrifft vor allem Männer zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr. Oft haben die Betroffenen eine ausgeprägte Körperbehaarung. In seltenen Fällen kann ein Sinus pilonidalis auch in der Leiste oder der Achsel entstehen.1, 2

Wie wird eine Steißbeinfistel diagnostiziert?

Ärzte können eine Steißbeinfistel meist schon an ihrem Erscheinungsbild erkennen. Um den Bereich zu untersuchen, lässt man den Patienten mit angezogenen Beinen auf der Seite liegen und spreizt die Gesäßbacken etwas auseinander. Entscheidend ist das Vorhandensein von sogenannten „Pits“ in der Gesäßfalte oder in deren Umgebung. Dabei handelt es sich um kleine Öffnungen in der Haut, die zu einem Hohlraum („Sinus“) führen. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall, CT oder MRT sind meistens nicht nötig, außer um andere Grunderkrankungen als Auslöser – wie beispielsweise Morbus Crohn – auszuschließen.1

Was sind die Symptome einer Steißbeinfistel?

Eine Steißbeinfistel kann symptomlos bleiben, sich entzünden oder aber chronisch werden. Das führt zu unterschiedlichen Symptomen1, 2:

Symptomlose Steißbeinfistel

  • schmerzlose kleine Öffnungen („Pits“) in der Gesäßfalte oder drumherum
  • keine Symptome
  • wird meist zufällig entdeckt

Entzündete Steißbeinfistel mit Abszess

  • starke Schmerzen
  • geröteter und geschwollener Knoten am Gesäß, meist knapp neben der Gesäßfalte
  • Fieber, eventuell Schüttelfrost und ein Krankheitsgefühl können begleitend auftreten

Chronische Steißbeinfistel

  • teilweise Druckgefühl und milde Schwellung im Bereich des Gesäßes
  • keine Schmerzen bzw. allenfalls leichte Schmerzen im Sitzen
  • Eventuell Brennen oder Jucken
  • keine Allgemeinsymptome
  • klarer bis eitriger, mitunter übelriechender Ausfluss aus den „Pits“
  • eventuell wiederkehrende Abszesse

Sehr selten kommt es vor, dass ein Sinus pilonidalis entartet und erst dadurch symptomatisch wird. Im Großteil der Fälle handelt es sich dann um ein Plattenepithelkarzinom, einen von der Haut ausgehenden Tumor.3

Was kann noch hinter den Symptomen stecken?

Eine Steißbeinfistel ist zwar leicht zu erkennen, aber dennoch muss der Arzt einige Differentialdiagnosen ausschließen, zum Beispiel4:

  • Analfisteln (durch Entzündungen entstandene, krankhafte Verbindungen und Gänge, die vom Analkanal ausgehen)
  • Morbus Crohn (eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die ebenfalls Fisteln verursachen kann)
  • Acne vulgaris (entzündliche Erkrankung, die sich durch Pickel (Papeln) und Mitesser (Komedone) äußert)
  • Acne inversa (entzündete Talgdrüsen in Körperbereichen, bei denen Haut an Haut liegt, etwa an den Achseln, den Leisten oder Gesäßfalten)
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • bösartige Neubildungen (Tumore)
  • Tuberkulose
  • Aktinomykose

Wie entsteht eine Steißbeinfistel?

Über die Gründe der Entstehung von Steißbeinfisteln sind sich Forscher uneinig. Sie kommen fast nur an behaarter Haut vor. In der Wundhöhle werden außerdem häufig Haarbüschel vorgefunden. Daher lautet die älteste Theorie, dass die Haut betroffener Patienten eine Verhornungsstörung aufweist und die oberste Schicht zu stark wächst. An der Wurzel jedes Haares sitzt eine Talgdrüse. Durch die stark verhornte obere Hautschicht kann der Talg aus der Drüse nicht mehr abfließen. Es entsteht eine Entzündung, die zu einem Abszess führt. Dabei kann es passieren, dass die oberen Hautschichten und Haare in den Abszess eingeschlossen werden.

Andere Wissenschaftler gehen davon aus, dass Haare von Kopf und Nacken in die Gesäßfalte gelangen, etwa beim Haareschneiden oder weil sie ausfallen oder abbrechen. Durch die Reibung der Pobacken beim Gehen und Sitzen durchbrechen diese Haare anschließend die Haut und schrauben sich immer tiefer in das Unterhautfettgewebe, wodurch die Pits entstehen. Womöglich verhornt und verstopft eine Talgdrüse zunächst und reißt in der Folge auf, so dass die Haare erst anschließend in eine bereits bestehende Öffnung gelangen.1 In beiden Fällen nimmt das Immunsystem die Haare als Fremdkörper wahr und bildet eine Gewebehülle, um sie vom Rest des Körpers abzukapseln. Diese Gewebe-Neubildung nennt man Fremdkörpergranulom. Es kann symptomlos bleiben (asymptomatische Form der Steißbeinfistel) oder sich infizieren und zu einem Abszess oder der chronischen Form der Steißbeinfistel führen.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Steißbeinfistel?

Es gibt eine Reihe an Faktoren, die eine Steißbeinfistel begünstigen können4:

  • langes Sitzen
  • Übergewicht
  • starkes Schwitzen am Gesäß
  • eng anliegende Unterwäsche
  • kräftige Behaarung
  • Steißbeinfisteln bei Familienangehörigen oder nahen Verwandten
  • die Anatomie der Gesäßfalte

Anders als oft angenommen spielt mangelnde Hygiene wahrscheinlich keine Rolle.

Muss man bei einer Steißbeinfistel zum Arzt?

Vor allem bei allgemeinen Krankheitssymptomen, Fieber und Unwohlsein ist der Gang zum Arzt dringend zu empfehlen. Eine entzündete Steißbeinfistel verheilt in den seltensten Fällen von selbst. Bei allen Steißbeinfisteln, die sich durch Beschwerden äußern, ist eine chirurgische Behandlung nötig.4 Vor allem Bauchchirurgen und Proktologen kümmern sich um Diagnose und Therapie einer Steißbeinfistel. Auch Dermatologen können die Diagnose stellen, werden den Patienten dann aber wahrscheinlich zu einem chirurgischen Kollegen überweisen.

Wie wird eine Steißbeinfistel behandelt?

Handelt es sich um die asymptomatische Form, also um Pits, die nicht entzündet sind, ist keine Behandlung nötig.4 Gute Hygiene und regelmäßige Kontrollen sollen verhindern, dass sich die Erkrankung verschlimmert. Einigen Angaben zufolge können symptomlose Steißbeinfisteln um das vierzigste Lebensjahr herum verschwinden.2

Hat sich die Steißbeinfistel entzündet und ein Abszess gebildet, muss dieser gespalten werden, damit der Eiter abfließen kann. Dieser Eingriff wird in den allermeisten Fällen ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt. Der Arzt setzt den Schnitt neben die Mittellinie des Gesäßes, damit die Wunde besser verheilen kann. Um eine Verschleppung der Bakterien aus dem Abszess zu vermeiden, wird meist ein Antibiotikum verabreicht.5 In der Regel lässt man die Wunde offen verheilen und spült sie regelmäßig. So entsteht eine Narbe. Die narbige Ersatzhaut enthält weder Talgdrüsen noch Haare, was einem erneuten Auftreten der Steißbeinfistel vorbeugen soll.

Ist der Abszess nach einigen Wochen abgeheilt, kommen die Pits zum Vorschein. Nun kann die eigentliche Versorgung der Steißbeinfistel erfolgen. Von einer sofortigen Operation der entzündeten Fistel raten Ärzte ab. Dies würde nicht nur zu einer länger dauernden Wundheilung, sondern möglicherweise auch eher zu Rückfällen zu führen. In einigen Fällen reicht bereits die einfache Spaltung des Abszesses, um eine vollständige Heilung zu erreichen.4

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Wie läuft eine Steißbeinfistel-Operation ab?

Chronische Formen der Steißbeinfistel müssen operiert werden, ebenso wie bereits gespaltene Abszesse. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose oder aber in Regionalanästhesie. Hier ist der Patient zwar wach, spürt aber am betroffenen Körperbereich nichts mehr. Bei der Operation wird er auf den Bauch gelegt, sodass das Steißbein nach oben zeigt. Eventuell wird kurz vor oder während der Operation ein Antibiotikum gegeben, um eine Infektion zu vermeiden. In der Regel folgt auf die Operation eine stationäre Behandlung. Lediglich bei kleineren Eingriffen kann der Patient im Anschluss nach Hause geschickt werden.4

Für die operative Behandlung einer Steißbeinfistel gibt es mehrere Verfahren, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Die Wahl der passenden Therapie ist allerdings von Bedeutung für die Rückfallquote, die bis zu 50 Prozent betragen kann.5

Viele Chirurgen wählen ein offenes Verfahren. Diese Technik ist einfach durchzuführen. Die Fistelgänge werden mit einer speziellen Farbe markiert und dann entfernt. Anschließend lässt man die Wunde offen verheilen. Die damit verbundene Narbenentstehung beugt einem Rückfall vor. Würde die Wunde genäht werden, könnte die Spannung an den Wundrändern zu Wundheilungsstörungen und vermehrten Rezidiven führen. Allerdings ist die Heilung schmerzhaft und langwierig. Es dauert etwa eineinhalb bis drei Monate, bis die Wunde verheilt ist. Bei einem kleinen Teil der Patienten wird die Operationswunde chronisch, verschließt sich also nicht mehr von selbst.1

Gibt es schonendere Verfahren, um eine Steißbeinfistel zu operieren?

Mittlerweile kommen nach dem Herausschneiden der Fistel immer öfter plastisch-rekonstruktive Verfahren zum Einsatz. Sie sind technisch anspruchsvoller, sorgen aber durch den sofortigen Verschluss der Wunde für mehr Zufriedenheit bei den Patienten und eine schnellere Heilung. Ziel dieser „off-midline“-Verfahren ist, dass die Naht der Wunde komplett außerhalb der Mittellinie liegt, um ein spannungsfreies Heilen der Haut zu gewährleisten.

Dafür ist fast immer ein sogenannter „Lappen“ nötig. Für diesen wird an einer anderen Stelle des Körpers, meist neben der Steißbeinfistel, ein Stück Haut mitsamt den darunter liegenden Strukturen entnommen und auf die Wunde genäht. Diese Operationen werden vor allem von plastischen Chirurgen durchgeführt. Die einzelnen Verfahren (nach Karydakis, Limberg’sche Plastik, Cleft-Lift-Verfahren nach Bascom) unterscheiden sich nur geringfügig. Sie führen allesamt zu niedrigeren Rezidivraten als das oben beschriebene offene Verfahren.1

Was sind die Alternativen zu einer Operation?

Vor allem im ambulanten Bereich setzen sich minimal-invasive Verfahren wie das Pit Picking immer mehr durch. Bei diesem Verfahren wird das Eingriffsgebiet bewusst klein gehalten. Dadurch sind die Patienten oft nach ein bis zwei Tagen wieder arbeitsfähig. Beim Pit Picking werden nach einer lokalen Betäubung die Pits mit einem wenige Millimeter breiten Rand aus der Haut herausgeschnitten oder -gestanzt. Dieser Eingriff ist einfach und komplikationslos. In etwa 10 bis 20 Prozent der Fälle können allerdings neue Pits auftreten.1

Bei der Fistuloskopie wird ein Endoskop in die Fistel eingeführt, um die Fistelgänge zu zerstören. Daneben können Steißbeinfisteln auch mit dem Laser therapiert werden. Die hohen Kosten einer Lasertherapie werden allerdings noch nicht oder nur zu einem Bruchteil von den Krankenkassen übernommen.1

Durch das Einspritzen von Phenol soll eine Steißbeinfistel vernarben. Da die Substanz aber giftig ist, wurde das Verfahren in Deutschland verboten. Eine Alternative könnte das Auffüllen der Fistelgänge mit Fibrinkleber sein.6 Die genannten Verfahren sind allerdings sehr neu und daher noch nicht ausführlich erprobt.

Welche Methode ist am geeignetsten?

Vieles spricht für die plastischen „off-midline“-Verfahren, vor allem bei Patienten, die bereits am Steißbein operiert wurden oder sehr ausgeprägte Fisteln haben. Der Grund ist, dass diese Wunden schneller heilen als die einer offenen Behandlung. Allerdings sollten diese Operationen technisch einwandfrei und von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden. So wird verhindert, dass die Wunde wieder aufreißt.1

Handelt es sich um sehr kleine Steißbeinfisteln, sind die minimal-invasiven Eingriffe wie das Pit-Picking eine gute Alternative: Sie sind einfach durchzuführen und die Patienten sind bald wieder arbeitsfähig. Allerdings kommt es bei diesen Verfahren häufiger zu Rückfällen und in 10 bis 20 Prozent sogar zu einer erneuten Fistelbildung. Für die minimal-invasiven Varianten spricht zudem die Lebensqualität nach dem Eingriff. Verfahren, bei denen die Naht in der Mittellinie zu liegen kommt, gelten mittlerweile als veraltet.1

Wie lange ist man krank?

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit hängt davon ab, welches Vorgehen Arzt und Patient wählen. Bei einer offenen Wundbehandlung ist man im Durchschnitt einen Monat krankgeschrieben.1

Bei minimal-invasiven Verfahren wie dem Pit-Picking sind die Patienten meist nach ein bis zwei Tagen wieder arbeitsfähig.1 Nach einer Fistuloskopie können die Patienten sogar noch am selben Tag entlassen werden und nach etwa zwei Tagen wieder arbeiten.5

Was muss man nach einer Steißbeinfistel-Behandlung beachten?

Wird die Wunde zur Heilung offengelassen, so sollte täglich der Verband gewechselt werden. Um ein Wiederauftreten (Rezidiv) zu verhindern, darf die Haut nicht zu schnell zuwachsen. Es empfiehlt sich, die Wunde regelmäßig mit Leitungswasser ohne Seife unter der Dusche auszuwaschen. Auch nach den plastisch-rekonstruktiven Eingriffen sind regelmäßige Verbandwechsel und Wundkontrollen nötig.4

Generell sollten Patienten auf ausreichende Hygiene achten. Das Rasieren der Haare am Gesäß wird nicht mehr empfohlen, wohl aber die Epilation mit einem Laser. Dabei werden die Haarfollikel nachhaltig zerstört, so dass auf dem gelaserten Gebiet keine Haare mehr wachsen. Studien deuten darauf hin, dass bei einer Laser-Epilation nach der Operation weniger Rückfälle auftreten.2 Für eine abschließende Beurteilung fehlen allerdings weitere Forschungsarbeiten. Zudem ist die Laser-Epilation keine Kassenleistung.

Zusammenfassung

Steißbeinfisteln finden sich vor allem im Gesäßbereich. Wie genau sie entstehen ist noch unklar. Eine wichtige Rolle spielen aber Haare, die in einem Hohlraum im Unterhautfettgewebe eingeschlossen sind. Manchmal fällt eine Steißbeinfistel nur durch kleine, punktartige Öffnungen in der Haut auf. Entzündet sich eine Steißbeinfistel, ist das jedoch sehr schmerzhaft. Zudem können die Fisteln chronisch werden. Eine Steißbeinfistel heilt selten von allein. Darum sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Es gibt verschiedene Operationen und minimal-invasive Therapien, um eine Steißbeinfistel zu behandeln.


  1. Iesalnieks I, Ommer A. The Management of Pilonidal Sinus. Dtsch Arztebl Int. 2019;116(1-2):12-21. Doi:10.3238/arztebl.2019.0012.

  2. Choy KT, Srinath H. Pilonidal disease practice points: An update. Aust J Gen Pract. 2019 Mar;48(3):116-118. Doi:10.31128/AJGP-07-18-4649.

  3. Parpoudi SN, Kyziridis DS, Patridas DC, et al. Is histological examination necessary when excising a pilonidal cyst? Am J Case Rep. 2015 Mar 21;16:164-8. Doi:10.12659/AJCR.892843.

  4. Ommer A, Berg E, Breitkopf C, et al. S3-Leitlinie: Sinus pilonidalis. AWMF-Registriernummer: 081-009. coloproctology. 2014;36(4):272-322. Doi:10.1007/s00053-014-0467-4.

Dr. med. Andre Sommer

Dr. med. Andre Sommer

Ich arbeite als Arzt in Berlin. Zusammen mit einem Team aus Ärzten, Psychologen und Ernährungsberatern haben wir neben dieser Seite wir eine App zur Darmgesundheit entwickelt, die Betroffene ganzheitlich begleitet. Lade die Cara Care-App jetzt kostenlos herunter.

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