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Leaky-Gut-Syndrom und Darmbarriere

Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts

Dr. med. André Sommer
Dr. med. André Sommer

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Leaky Gut Syndrom

Inhaltsverzeichnis

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Das Leaky-Gut-Syndrom wird immer häufiger mit der Entstehung und dem Fortschreiten einer Vielzahl von Erkrankungen in Verbindung gebracht. Beispiele sind Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose oder Diabetes mellitus. Doch Wissenschaftler sind sich immer noch uneinig darüber, ob das Leaky-Gut-Syndrom tatsächlich existiert und welche Rolle es bei der Entstehung von Erkrankungen spielt. Reizdarm.one fasst die wichtigsten Fakten rund um das Leaky-Gut-Syndrom zusammen, erklärt den Unterschied zwischen einer gestörten Darmbarriere und dem Leaky-Gut-Syndrom und erklärt auch, was Reizdarm damit zu tun hat.

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Was bedeutet Leaky-Gut?

Der Begriff Leaky-Gut kommt aus dem Englischen und bedeutet durchlässiger Darm. Das Leaky-Gut-Syndrom beschreibt einen Zustand, bei dem die normale Barrierefunktion des Darmes nicht mehr intakt ist.

Der Darm kommt im täglichen Leben ständig mit körperfremdem Material – in Form von Nahrung – in Kontakt. Als eine Barriere zwischen der Außenwelt und dem Körper muss hier entschieden werden, welche Stoffe der Körper aufnimmt und welche nicht weiterverarbeitet werden. Bei diesem Prozess spielt die sogenannte intestinale Permeabilität, also die Durchlässigkeit des Magen-Darm-Traktes, eine wichtige Rolle.

Die Darmwand besteht aus vielen Schichten von Zellen, die als Schleimhaut (Mukosa) bezeichnet werden. Stoffe können diese Schicht auf zwei Wegen überwinden:

  • Transport durch die Zellen (Transzellulärer Transport)
  • Transport an den Zellen vorbei (Parazellulärer Transport)
    Transportvorgänge über die Darmbarriere

    Der Transport durch die Zellen (Transzellulär) geschieht hauptsächlich über Transporter, die in der Zellmembran liegen. Über diesen Weg gelangen etwa Zucker, Aminosäuren, Elektrolyte, Fette und viele andere Stoffe aus dem Darm in das Blut und können so vom Körper verwendet werden.

    An den Zellen vorbei (Parazellulär) werden im Darm hauptsächlich Wasser und gelöste Stoffe transportiert. Die Zwischenräume zwischen zwei Zellen werden durch eine Reihe von Proteinen verschlossen. Dieser Verschluss wird als „Tight junction“ („dichter Verschluss“) bezeichnet.

    Beim Leaky-Gut-Syndrom kommt es unter anderem zu einer Fehlfunktion dieser Tight junctions. Die Folge ist eine vermehrte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut für Stoffe, die sie unter normalen Bedingungen nicht überwinden können.

    Mediziner sprechen häufig nicht von einem Leaky-Gut-Syndrom. Sie sprechen eher von einer Störung der (gastro-)intestinalen Permeabilität oder gestörten Darmbarriere, also als einer erhöhten Durchlässigkeit des der Wände des Magen-Darm-Trakts.

    Welche Symptome werden mit dem Leaky-Gut-Syndrom in Verbindung gebracht?

    Bis heute ist man sich nicht einig, welche Symptome das Leaky-Gut-Syndrom verursacht. Im Folgenden befindet sich eine Auswahl möglicher Symptome, die beim Leaky-Gut-Syndrom diskutiert werden. Es muss beachtet werden, dass es bisher keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise für die Zusammenhänge zwischen den genannten Symptomen und dem Leaky-Gut-Syndrom gibt:

    • Durchfall
    • Blähungen
    • Müdigkeit
    • Asthma
    • Hautprobleme
    • Migräne
    • Bauchschmerzen
    • Nahrungsmittelunverträglichkeiten/ -allergien
    • Gelenk- und Muskelschmerzen

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