Diagnostics

Blood Tests

Bluttests gehören inzwischen zu den Standard-Diagnoseverfahren in der ärztlichen Praxis. Ihr Ergebnis trägt maßgeblich zur korrekten Diagnosestellung bei. Hierfür ist lediglich ein kleiner, wenig schmerzhafter Einstich zur Blutentnahme notwendig. Anschließend analysiert ein Labor das entnommene Blut und überprüft es auf Auffälligkeiten. Worüber kann ein Bluttest Aufschluss geben? Welche Risiken birgt die Blutentnahme? Diese und andere interessante Informationen findest du in folgendem Artikel.


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Das Wichtigste im Überblick


  • in der Regel dient venöses Blut als Grundlage für Untersuchungen
  • übermäßige Bestimmung von Blutwerten bei Gesunden führt häufig zu falsch positiven Ergebnissen: Blutuntersuchung sollten deshalb gezielt eingesetzt werden, beispielsweise um Verdachtsdiagnosen zu bestätigen
  • das kleine Blutbild gibt einen ersten Überblick über den allgemeinen Gesundheitszustand
  • auch bei Magen-Darm-Erkrankungen kann ein Bluttest richtungsweisend sein
  • für einige Bluttests ist Nüchternheit erforderlich, das heißt, der zu Untersuchende sollte einige Stunden (in der Regel acht bis zwölf Stunden) vor der Blutentnahme nichts gegessen oder getrunken haben – erlaubt ist: Wasser, Tee (ungesüßt) und Kaffee (ohne Sahne, Milch oder Zucker)
  • blaue Flecken (Hämatome) infolge einer Blutentnahme sind kein Grund zur Beunruhigung
  • Bluttests für zuhause sind mit Vorsicht zu verwenden

Was ist ein Bluttest?

Viele Krankheiten führen zu messbaren Veränderungen im Blut. Das entnommene Blut wird im Labor sorgfältig unter sterilen Bedingungen untersucht. Ärzte nutzen es als Diagnoseverfahren zur Erkennung von Krankheiten, um den Verlauf einer Erkrankung zu verfolgen oder um Therapieerfolge zu überprüfen.

Das Blut wird in seine Bestandteile zerlegt: Inhaltsstoffe, Anzahl und Eigenschaften der Bestandteile werden dabei untersucht. Hierfür werden die individuellen Ergebnisse aus dem Labor mit vordefinierten Normwerten verglichen.

Der Blutkreislauf unseres Körpers wird durch drei verschiedene Arten von Gefäßen bestimmt: Venen, Arterien und Kapillaren. Je nach Notwendigkeit und Fragestellung eignen sich unterschiedliche Gefäßtypen zur Blutentnahme. Das venöse Blut wird jedoch am häufigsten untersucht.

Für Interessierte


Venen sind an der blaugrün schimmernden Farbe unter der Haut zu erkennen. Im Gegensatz zu Arterien, kann hier kein Puls ertastet werden. Das venöse Blut fließt mit einem geringeren Druck als das arterielle Blut und eignet sich daher für eine kontrollierte Blutentnahme.


Wie setzt sich das Blut zusammen?

Das Blut besteht aus Zellen sowie einer wässrigen Lösung – dem Plasma –, die sich vor allem aus Wasser und verschiedenen Eiweißen (Proteine) zusammensetzt. Auch Elektrolyte, Hormone, Nährstoffe, Stoffwechsel- und Abfallprodukte sowie gelöste Gase sind im Blutplasma zu finden.

Wann wird ein Bluttest durchgeführt?

Für Ärzte gehört eine Blutuntersuchung zur Routinediagnostik. Sie kann routinemäßig erfolgen oder als Hilfestellung bei der Diagnose vieler Krankheiten. Ärzte wenden sie unter anderem bei folgenden Fragestellungen an:

  • Mangelt es dem Körper an etwas?
  • Wie ist die Funktion einzelner Organe?
  • Liegt eine bestimmte Krankheit vor?
  • Können andere Krankheiten ausgeschlossen werden?
  • Wie schwer ist die Erkrankung und wie ist ihr Verlauf?
  • Wirkt eine bereits verordnete Therapie?

Welche Werte sind beim Bluttest wichtig?

Es gibt hunderte Werte, die aus dem Blut bestimmt werden können und täglich entwickeln Forscher neue Bluttests. In der ärztlichen Routine wird nur ein Bruchteil davon eingesetzt. Grundsätzlich führen Ärzte Bluttests nicht „auf gut Glück” durch, sondern fordern nur Tests an, die in der konkreten Situation sinnvoll sind. Einige Blutwerte liefern einen Überblick über den allgemeinen Gesundheitszustand. Sie werden routinemäßig im Labor bestimmt. Andere Parameter werden nur bei Verdacht auf eine bestimmte Erkrankung untersucht.

Je nach Fragestellung können unterschiedliche Werte entscheidend sein:

  • Blutzellbestimmung – kleines und großes Blutbild
  • Elektrolyte (kleine, geladene Teilchen)
  • Bluteiweiße (Blutproteine) – unter anderem Antikörper (Immunglobuline), Gerinnungsfaktoren, Bluteiweiße als Transportmittel und zuständig für den Aufbau des sogenannten „kolloidosmotischen Druck”
  • Blutgase wie Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid
  • Entzündungsfaktoren
  • Enzyme
  • Stoffwechselprodukte
  • Hormone
  • Tumormarker
  • Medikamentenspiegel
  • Vitamine

Was ist ein Blutbild?

Das Blut besteht aus unterschiedlichen Zellen sowie einem zellfreien, flüssigen Anteil, dem sogenannten Blutplasma. Das Blutbild (Hämogramm) ist eine standardisierte Zusammenstellung bestimmter Befunde im Rahmen einer Blutzelluntersuchung. Durchgeführt werden können ein:

  • kleines Blutbild
  • großes Blutbild

Was sagt ein kleines Blutbild aus?

Das kleine Blutbild gibt an, in welcher Anzahl und Beschaffenheit rote Blutkörperchen (Erythrozyten), weiße Blutzellen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut vorhanden sind. Es gibt ebenfalls Information zur Menge und dem Anteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Auch der sogenannte Hämatokrit wird bestimmt. Dabei handelt es sich um den Volumenanteil der Blutzellen am Gesamtvolumen der Blutprobe.

Die Form der roten Blutkörperchen kann zudem mittels eines Blutausstrichs untersucht werden.

Was sagt ein großes Blutbild aus?

Beim großen Blutbild (Differentialblutbild) wird zusätzlich zum kleinen Blutbild die Anzahl der weißen Blutzellen in verschiedene Gruppen unterteilt. Die weißen Blutzellen sind Teil unseres Abwehrsystems (Immunsystems). Ihre Aufschlüsselung in Untergruppen liefert dem Arzt zusätzliche Informationen, zum Beispiel ob eine Infektion eher akut oder chronisch besteht.

Diese Untersuchung kann maschinell oder manuell erfolgen. Auch wenn die manuelle (mikroskopische) Untersuchung aufwändiger und weniger präzise ist hinsichtlich der Bestimmung der genauen Anzahl der weißen Blutkörperchen, kann sie wichtige Hinweise bei krankhaft veränderten Blutzellen liefern.

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Welche Krankheiten des Magen-Darm-Traktes können durch einen Bluttest erkannt werden?

Ein Bluttest gehört zur Standard-Diagnostik vieler Magen-Darm-Erkrankungen. Einige Krankheiten lassen sich eindeutig durch einen Bluttest diagnostizieren, in dem spezifische Parameter im Blut (Biomarker) nachgewiesen werden. Andere zeigen sich durch typische Veränderungen der Blutwerte, die jedoch noch nicht ausreichen, um eine abschließende Diagnose zu stellen.

Eine Blutuntersuchung kann beispielsweise bei folgenden Erkrankungen des Verdauungstraktes hilfreich sein:

  • Reizdarmsyndrom1,2
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)3, 4
  • Zöliakie5
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten6
  • Histaminintoleranz7
  • Darmkrebs (allerdings nicht zur Diagnose, sondern nur zur Verlaufsbeurteilung)8

Wie läuft ein Bluttest ab und wie lang dauert er?

Die eigentliche Blutentnahme dauert meist nur wenige Minuten. Es können jedoch mitunter Tage vergehen, bis Laborergebnisse vorliegen. Je nach Fragestellung und den zu bestimmenden Parametern kommen unterschiedliche Laborröhrchen zum Einsatz und das Blut wird unterschiedlich aufbereitet.

Bei der venösen Blutentnahme in der Ellenbeuge wird zunächst ein Stauschlauch am Oberarm des zu Untersuchenden angelegt. Das Blut in den Venen staut sich, während der arterielle Blutfluss (spürbar am Puls) unverändert bleibt. Durch die Stauung schwellen vor allem die oberflächlichen Venen an und sind so leichter zu stechen (punktieren). Im Anschluss erfolgt die Desinfektion des umliegenden Hautareals. Nun gilt es treffsicher zu sein – die Nadel wird in einem flachen Einstichwinkel durch die Haut in die Vene gestochen. Am Einstrom des Blutes in das Entnahmesystem erkennt man, ob die Vene korrekt punktiert wurde. Im Anschluss wird der Stauschlauch gelöst, die Nadel herausgezogen und ein Tupfer auf die Punktionsstelle gedrückt, um eventuelle, kleine Nachblutungen zu stoppen. Das Drücken soll auch das Entstehen eines größeren blauen Flecks (Hämatom) verhindern.

War die Blutentnahme nicht erfolgreich, kann sie nach kurzer Pause an einer anderen geeigneten Körperstelle nach gleichem Prinzip wiederholt werden.

Tipp


Um dem Arzt die Blutentnahme zu erleichtern, kann es hilfreich sein, im Voraus viel Flüssigkeit (Wasser oder ungesüßten Tee) zu sich zu nehmen. So kann das Blut besser fließen.


Was sollte vor einem Bluttest beachtet werden?

Einige Blutwerte erfordern eine nüchterne Blutentnahme, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird. Nüchtern bedeutet in diesem Zusammenhang, dass etwa acht bis zwölf Stunden vor der Blutentnahme nichts gegessen oder getrunken werden sollte. Die Ausnahme bilden Wasser, schwarzer Kaffee und ungesüßter Tee. Um den Zustand der Nüchternheit für den Patienten zu erleichtern, erfolgt die Blutentnahme meist früh am Morgen. Somit muss lediglich auf das Frühstück verzichtet werden.

Bluttests, die typischerweise nüchtern durchgeführt werden sollten, sind zum Beispiel die Bestimmung von Blutzucker und Blutfetten.

Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme sollte man mit dem Arzt Rücksprache halten.

Ist ein Bluttest schmerzhaft?

Eine venöse Blutentnahme erfolgt bevorzugt in der Ellenbeuge. An dieser Stelle sind die Blutgefäße gut sichtbar und die Blutentnahme ist weniger schmerzhaft als beispielsweise am Handrücken. Die meisten Schmerzrezeptoren sind in der Haut lokalisiert, daher ist beim Einstich ein kurzer Schmerz spürbar. Die eigentliche Blutentnahme sollte dagegen schmerzfrei verlaufen.

Welche Risiken hat ein Bluttest?

Ein Großteil aller Blutentnahmen verläuft ohne Zwischenfälle. Allerdings kann es vorkommen, dass sich im Anschluss ein blauer Fleck (Hämatom) bildet. Dies ist kein Grund zur Sorge. Ursache für solch ein Hämatom ist das Hineinlaufen von Blut in das umliegende Gewebe um die Punktionsstelle herum. Falls die Vene komplett durchstochen wird oder gar platzt, fallen die Hämatome größer aus. Die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente erhöht die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten eines Hämatoms. Aufgrund der Schwellung kann es zu leichten Bewegungseinschränkungen kommen.

Wurde anstelle einer Vene, versehentlich eine Arterie getroffen, ist mit einer deutlich stärkeren Blutung zu rechnen, die mit einem Druckverband komprimiert werden muss. Wenn ein Nerv oder eine Sehne in Mitleidenschaft gezogen wurde, können zudem kurzzeitig Schmerzen auftreten.

In sehr seltenen Fällen kann eine Entzündung der Vene entstehen, eine sogenannte Thrombophlebitis superficialis. Sie unterscheidet sich von den harmlosen Komplikationen durch Fieber, eine starke Rötung und Überwärmung des betroffenen Hautareals.

Was sind Bluttests für zuhause?

Der bekannteste Bluttest für zuhause ist die Blutzuckermessung, die bei der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus – im Volksmund oft auch „Zuckerkrankheit” bezeichnet – regelmäßig durchgeführt wird. Dieser Test erfordert keine komplizierte venöse Blutabnahme, sondern ist auf einfache Art und Weise zur Selbstanwendung geeignet. Mithilfe einer speziell konzipierten Nadel wird an der Fingerkuppe sogenanntes Kapillarblut entnommen. Der dabei entstehende Blutstropfen wird von einem Teststreifen eingesogen. Dieser wird in einem elektronischen Gerät eingesetzt, der direkt im Anschluss den Blutzuckerwert bestimmt.

Selbsttests gibt es inzwischen für unterschiedlichste Zwecke in vielfältiger Ausführung. Zur Auswahl stehen beispielsweise Vitamin-D-Tests, Vitamin-B12-Tests, Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien oder Histaminintoleranz-Tests. Weiterhin bietet der Markt spezialisierte Tests, um den Hormon- oder Mineralstoff-Haushalt zu bestimmen. Auch die Durchführung von Schadstoffbelastung-Tests ist inzwischen zuhause möglich.

Wie sicher sind Bluttests für zuhause?

Die Sicherheit der Bluttests für zuhause ist umstritten. Die Durchführung an sich birgt wenig Risiko, allerdings wird das Ergebnis ohne ärztliche Erklärung übermittelt. Bei einem positiven Test auf eine Erkrankung sollte daher immer ein Arzt konsultiert werden. Mit seiner Hilfe kann dann über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Wichtig ist außerdem zu beachten, dass Bluttests falsch positiv sein können, also einen auffälligen Wert annehmen, obwohl keine Erkrankung vorliegt. Das kann bei Betroffenen große Verunsicherung auslösen. Problematisch ist es beispielsweise, wenn aufgrund eines positiven IgG-Selbsttests eigenständig auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit geschlossen wird. Die Aussagekraft eines solchen Tests ist relativ gering und ersetzt keinesfalls eine ausführliche ärztliche Diagnose und Ernährungsberatung.9

Zusammenfassung

Die venöse Blutentnahme gehört zu den ärztlichen Routineverfahren. Auch wenn der Einstich kurzzeitig unangenehm sein kann, zählt die Blutentnahme zu den risikoarmen Diagnoseverfahren. Die Ergebnisse sind für die meisten medizinischen Diagnosen mittlerweile unentbehrlich.

Unser Blut ist sehr komplex zusammengesetzt und kann durch viele Faktoren beeinflusst werden. Bluttests für zuhause sind aufgrund dieser Einflüsse mit Vorsicht zu betrachten: Ihre Anwendung ist nur eingeschränkt empfehlenswert.

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  4. Hoffmann J, Preiß J, Autschbach F, et al. S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Morbus Crohn”. Z Gastroenterol. 2008;46(09):1094-1146. doi:10.1055/s-2008-1027796

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  7. Reese I, Ballmer-Weber B, Beyer K, et al. German guideline for the management of adverse reactions to ingested histamine: Guideline of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI), the German Society for Pediatric Allergology and Environmental Medicine (GPA), the German Association of Allergologists (AeDA), and the Swiss Society for Allergology and Immunology (SGAI). Allergo J Int. 2017;26(2):72-79. doi:10.1007/s40629-017-0011-5

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  9. Stapel SO, Asero R, Ballmer-Weber BK, et al. Testing for IgG4 against foods is not recommended as a diagnostic tool: EAACI Task Force Report. Allergy. 2008 Jul;63(7):793-6. doi: 10.1111/j.1398-9995.2008.01705.x

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